Die Aufbewahrung von Stammzellen
Die Aufbewahrung von Stammzellen aus Nabelschnurblut kann für Ihr Kind von grosser Bedeutung sein. Ein Kind, das über eigene, junge Stammzellen verfügt, kann in fortgeschrittenem Alter auf neuartige therapeutische Optionen zurückgreifen, die ihm andernfalls verschlossen bleiben. Auch enge Verwandte, wie Brüder und Schwestern, können von den eingefrorenen Stammzellen profitieren.
Zudem werden zurzeit Techniken entwickelt, mit denen sich die Anzahl der Zellen im Labor vervielfältigen lässt. Auf diese Weise können selbst Blutproben, die nicht ganz so viele Stammzellen enthalten, trotzdem genutzt werden.
Stammzellen aus Nabelschnurblut bieten eine Reihe wichtiger Vorteile:
- Einfache und schmerzlose Entnahme (im Gegensatz zur Knochenmarkpunktion).
- Keine ethischen Bedenken, wie sie bei embryonalen Stammzellen vorliegen.
- Keine Abstoßungserscheinungen und keine Übertragung fremder Krankheitserreger, wie dies bei ‘fremden’ Stammzellen von einem anderen Spender der Fall sein kann.
- Die Stammzellen sind jung und sehr vital.
Wie lange bleiben die Stammzellen vital?
Nach der Aufbereitung und dem Einfrieren in der Gasphase des Stickstoffs sind die Stammzellen unbegrenzt haltbar. Diese Aufbewahrungsmethode wird als kryogene Einlagerung bezeichnet. Die niedrige Temperatur stoppt alle chemischen Prozesse, die eine Alterung oder Beschädigung der Zellen herbeiführen können. Eine führende medizinische Zeitschrift aus England hat im Jahr 2000 bestätigt, dass das Knochenmark im Prinzip unbegrenzt haltbar ist (I). Somit können wir davon ausgehen, dass die Stammzellen ein Menschenleben lang eingefroren werden können, ohne dass diese dabei merklich an Vitalität verlieren.
Cryo-Save lagert die Stammzellen Ihres Babys zunächst 20 Jahre ein. Danach kann Ihr inzwischen volljähriges Kind entscheiden, ob es diese weiterhin aufbewahren lassen will oder nicht.