Das Hauptargument für die Einlagerung von Stammzellen in einer öffentlichen Nabelschnurblutbank ist, dass sich die Chance für Patienten erhöhen, eine passende Probe zu finden. Auch kann sich nicht jeder eine private Einlagerung leisten. Leider bieten öffentliche Banken Ihre Dienste nur bei wenigen Krankenhäusern an, was immer wieder ein Streitpunkt ist.
Mehr als 90% aller Familien haben keinen Zugang zu öffentlichen Nabelschnurblutbanken. Laut jüngsten Berichten öffentlicher Banken werden tatsächlich nur 30 bis 50% des gespendeten Nabelschnurblutes eingelagert.
Ist das Blut einmal gespendet, gibt es keine Garantie dafür, dass es dem Baby oder seiner Familie in der Zukunft zur Verfügung | | steht. Denn wie bei Blut- und Knochenmarkbanken, wird das Nabelschnurblut der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die anfänglichen Bearbeitungskosten liegen normalerweise bei EUR 1.000,- pro eingelagerte Spende. Die Gebühren für die Bereitstellung einer einzelnen Stammzellen-Spende liegen zwischen EUR 15.000,- und EUR 25.000,-.
Für Personen europäischer Abstammung liegen die Chancen, einen Knochenmarkspender zu finden, bei 20.000 zu 1. Die Chancen für ethnische Minderheiten liegen bei mehr als hunderttausend zu eins, da sie wesentlich seltener in den traditionellen Knochenmarkspender-Dateien vertreten sind. Aus diesen Gründen ist gerade für diese Gruppen die private Einlagerung wichtig. |